Johanna Weinberger, Lehrkraft für Elemantare Musikpädagogik an der Musikschule Freising, erhält einen Anerkennungspreis des Kulturpreises des Landkreis Freising. Wir freuen uns sehr über die große Ehre für Johanna Weinberger und gratulieren ganz herzlich.
Hier der Text aus der Pressemitteilung des Landratsamtes:
Johanna Weinberger tritt mit ihrem Kindermusiktheater in vielen Kindergärten und Schulen im Landkreis auf und ist ebenso auf Festen und anderen Veranstaltungen zu sehen. Die Stücke der Grundschullehrerin laden das Publikum aktiv ein – Kinder und Erwachsene singen, klatschen und agieren mit, was eine lebendige und bleibende Erfahrung schafft. Hinter jeder Aufführung stehen Botschaften zu Themen wie Freundschaft, Neugier, Mut und Verantwortung. Alle Stücke und deren Musik sind selbst geschrieben. Die Zwergen-Geschichten richten sich an Kindergartenkinder und thematisieren Glück, Streiten, Langeweile, Angst, Mut und die kleinen und großen Träume.
Außerdem erhalten zwei ehemalige Schüler der Musikschule je einen Förderpreis.
Clara Eglhuber erhielt viele Jahre Cello-Unterricht bei Astrid Hedler-Gromes und Ballett-Unterricht bei Natalia Gnatiouk.
Lorenz Eglhuber war während seiner Schulzeit als Hornist Mitglied im Blechbläserquintett der Musikschule und spielte später als Oboist nicht nur im Orchester sondern auch als Solist mit dem Freisinger Symphonieorchester.
Die 2001 in Freising geborene Cellistin Clara Eglhuber erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Unterricht. Ihr Studium an der Universität der Künste Berlin schloss sie 2025 mit dem Bachelor ab, aktuell studiert sie im Master an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Clara Eglhuber ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe mit ihrem 2022 gegründeten Euphorie-Quartett und konzertierte unter anderem im Konzerthaus Berlin und der Berliner Philharmonie. Engagements führten sie zu Orchestern wie der Bad Reichenhaller Philharmonie, der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, der Norddeutschen Philharmonie Rostock und zur Jungen Deutschen Philharmonie. Als Barockcellistin tritt sie international auf und ist seit 2025 Akademistin des Balthasar-Neumann-Ensembles. Ihrer Heimatstadt ist Clara Eglhuber bis heute eng verbunden. Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit kehrt sie regelmäßig nach Freising zurück, wo sie als Solistin, Kammermusikerin und Impulsgeberin das lokale Musikleben bereichert.
Der aus Freising stammende Oboist Lorenz Eglhuber (geb. 1998) zählt zu den herausragenden jungen Musikerpersönlichkeiten seiner Generation. Bereits während seiner Studienzeit etablierte sich Eglhuber als gefragter Interpret im internationalen Musikleben. Er konzertierte mit führenden Ensembles wie der Lautten Compagney Berlin, dem Concerto Köln, den Münchner Philharmonikern oder dem Dresdner Festspielorchester. Ein bedeutender Karriereschritt war der Gewinn des Probespiels beim Ensemble musicAeterna unter Teodor Currentzis in St. Petersburg, mit dem er regelmäßig zusammenarbeitete. Für seine Arbeit mit der Lautten Compagney wurde er heuer mit dem renommierten Opus-Klassik-Preis ausgezeichnet – ein Meilenstein seiner bisherigen Laufbahn. Als Solist und Kammermusiker trat Eglhuber u. a. mit der Hofkapelle Hannover, dem Münchener Bach-Orchester und dem Ensemble così facciamo auf. Konzertreisen führten ihn nach Japan, Russland, Italien, Frankreich, Belgien, Serbien und in die Türkei. Er musizierte unter Dirigenten wie Zubin Mehta, Kent Nagano, Daniel Harding, Peter Eötvös und Teodor Currentzis. In Freising tritt er regelmäßig in den Konzertreihen „Musik im Marstall“, „Dombergmusik“ und „Sommerwunder“ auf.
Die Musikschule gratuliert allen Preisträgern, auch Dr. Ulrike Götz, Karl Musikin und Annemarie Matthaei-Doerr ganz herzlich.