Arleccin und Julia - Das Musical an der Musikschule

Am Samstag, dem 9. März 2013 ist es soweit: mit einer festlichen Aufführung des Musicals "Arleccin und Julia" wird der nun auch innen technisch sanierte Pavillon der Musikschule der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere Aufführungen: Freitag, 15. März und Samstag, 16. März - jeweils um 19:00 Uhr. 
Arleccin und Julia – ein furioses Spektakel zwischen den Zeiten. Eine reisende Commedia - dell‘arte Truppe des 17. Jahrhunderts trifft auf einen herrschsüchtigen Tyrannen, eine Hexe spielt ihr Spiel und allesamt werden sie in unsere Zeit verzaubert um hier die erstaunlichsten Entdeckungen zu machen.Viele Fragen werden in dieser Komödie für Kinder ab 8 Jahren gestellt und auch beantwortet: Was hat Fürst Adalbert eigentlich in einer Mülltonne zu suchen? Und wer ist Julia, dieses geheimnisvolle Mädchen, das am Rande der Stadt ihr Leben fristet? Wie wird der Kampf um den Truthahn enden? Zu allem hat natürlich der siebengescheite Dottore der Commedia-Truppe seinen Senf abzugeben. Und irgendwann wird es in diesem Musical mit viel Musik und Tanz sogar richtig Ernst, wenn die Beteiligten erfahren müssen, dass nicht immer alles ein Spiel ist. Oder vielleicht doch? Ist alles nur ein Spiel im Spiel?
Besinnliche, lyrische Musiknummern in fast klassischer Besetzung wechseln dabei mit rockiger Musik mit fetzigen Bläsern und durchdringendem Sound ab.
Das Musicalensemble der Musikschule - weit über 60 Mitwirkende, Schauspieler, Musiker und Sänger unter der Regie von Claudia Goerge – probt seit Sommer 2012 intensiv an diesem heiteren, aber auch nachdenklich machenden Stück zwischen den Zeiten. Den Text und die Musik verfasste Martin Keeser. In farbenfrohen Kostümen wird die Zeit des 17. Jahrhunderts zum Leben erweckt, aber auch der Ausflug in eine Großstadt des 21. Jahrhunderts wird durch eine aufwändige Licht- und Videotechnik eindrucksvoll untermalt.
Mit dieser neuen Produktion der Musikschule der Stadt Freising wird der renovierte und mit neuer Technik ausgestattete Saal im Pavillon seiner Bestimmung übergeben.
Der Anlass ist übrigens ein historischer: Am 22. Februar 1568 fand in München anlässlich der Vermählung des bayerischen Prinzen Wilhelm, des ältesten Sohnes von Albrecht V. mit Renata von Lothringen die erste Aufführung einer italienischen Commedia dell‘arte-Truppe diesseits der Alpen statt. Vermutlich waren es „II gelosi“, eine der ersten und bekanntesten Truppen dieser Art, die ihr bayerisches Publikum derart in Entzücken versetzten, dass sich „...alle Anwesenden buchstäblich vor Lachen wälzten“ – so der Zeitgenosse Massimo Trojano. In der sogenannten „Narrentreppe“ in der Burg Trausnitz bei Landshut sind einige Gestalten dieser Aufführung (an der übrigens auch Orlando di Lasso teilgenommen hat) bildlich festgehalten.

Nehmen Sie hier einige Einblicke in die intensive Probenarbeit unter der Regie von Claudia Goerge!

Das wunderschöne Plakat - entworfen von Christian Renner
Der Hofstaat ist versammelt
Alles lauscht dem klugen Dottore
Malafanatandra!
Arleccino
Die Kinder machen sich warm
Der eifersüchtige Truthahn
Und Adalbert mit seiner Perücke
Unsere drei Hauptdarsteller
Arleccin und Julia!
 

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